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Wenn Schwaben Sonderwerkzeuge schärfen 15.09.2016

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Das schwäbische Unternehmen Günther Wirth (GW) entwickelt rotierende Schneid- und Sonderwerkzeuge aus Vollhartmetall und PKD (polykristalliner Diamant) für die internationale Fertigungsindustrie. Dafür steht GW ein moderner Maschinenpark mit rund 100 Maschinen zur Verfügung. Speziell für die Bearbeitung seiner hochpräzisen Sonderwerkzeuge setzt das Unternehmen auf einen verlässlichen Partner aus der Region: Sowohl Drahterodiermaschinen der QWD-Reihe als auch die Schleifmaschine Vgrind 160 für Vollhartmetallwerkzeuge des Biberacher Schärfspezialisten VOLLMER garantieren bei GW eine Fertigung rund um die Uhr.

„Seit mehr als 35 Jahren entwickeln wir Zerspanungswerkzeuge aus Vollhartmetall und PKD“, sagt Gerhard Bailom, Geschäftsführer der Günther Wirth Betriebs- GmbH. „Aktuell umfasst unser Produktprogramm rund 20.000 verschiedene Serienwerkzeuge. Hierzu setzen wir auf unseren hochmodernen Maschinenpark, den wir noch weiter ausbauen werden.“

Das 1981 gegründete Unternehmen Günther Wirth (GW) verfügt neben dem Stammwerk im schwäbischen Balzheim über eine Produktionsstätte in Frankreich und eine Niederlassung in Indien. Der Betrieb, der seit 2012 mehrheitlich zur Ceratizit-Gruppe gehört, beschäftigt heute rund 450 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Herstellern von rotierenden Schneidwerkzeugen wie Bohrer, Fräser, Reibahlen und betreibt eigene Hartstoffbeschichtungsanlagen. Zudem fertigt das Unternehmen Sonder- und PKD-Werkzeuge. Täglich verlassen 12.000 Werkzeuge die Produktionsstätte. Die internationalen Kunden kommen aus der Luft- und Raumfahrt, der Medizintechnik sowie dem Turbinen- und Maschinenbau.

Schon seit der Firmengründung wurden im Hause GW neue Werkzeuge konzipiert und produziert. Das Unternehmen hat schnell erkannt, dass genau darin die Zukunft des Unternehmens liegt. Der Aufbau eines Forschungs- und Entwicklungszentrums sorgt für die kontinuierliche Neu- und Weiterentwicklung von Produkten rund um den Werkzeugbau.

Für die Herstellung von PKD-Werkzeugen setzt Günther Wirth seit 1999 VOLLMER Erodiermaschinen der QWD-Reihe ein. Dank des berührungslosen Erodierprozesses lässt sich das PKD exakt abtragen und die Werkzeuggeometrien können individuell auf Kundenwünsche angepasst werden. Der Erodierdraht ermöglicht es GW auch, komplexe Werkzeuggeometrien mit kleinsten Innenradien exakt zu schärfen, so wie sie beispielsweise typisch für Stufenwerkzeuge sind.

„Wir sehen unsere Werkzeuge klar im High-Performance-Bereich, dementsprechend hoch sind die Anforderungen an unsere Schärf- und Bearbeitungsmaschinen“, sagt Gerhard Bailom. „VOLLMER ist ein Partner, der mit seinen Lösungen die gleichen Werte rund um Qualität und Nachhaltigkeit vertritt wie wir – sowohl bei den Maschinen als auch beim Service. Da wir beide unsere Zentralen in Oberschwaben haben, schätzen wir zudem den persönlichen, intensiven Dialog miteinander.“

Neu im Repertoire des Werkzeugbauers findet sich die Schleifmaschine Vgrind 160 von VOLLMER, die GW für die Entwicklung und Produktion von Sonderwerkzeugen aus Vollhartmetall einsetzt. Ausgestattet mit einer Automatisierungslösung, ermöglicht die Maschine eine Produktion rund um die Uhr. Garant für die Präzision und Maßhaltigkeit der Vgrind 160 ist eine neue Kinematik mit zwei vertikal angeordneten Spindeln, die eine Mehr-Ebenen-Bearbeitung ermöglicht. An beiden Schleifspindeln lassen sich die Werkstücke im optimalen Drehpunkt der C-Achse schleifen. Durch die Spindelanordnung entfällt die bekannte Fest- und Loslager-Problematik und führt bei der Bearbeitung von Vollhartmetallwerkzeugen zu präzisen Ergebnissen.

Ein weiterer Pluspunkt ist laut GW die Steuerung der Vgrind 160, die auf der Software NUMROTOplus basiert. Zudem ermöglicht das Palettenmagazin HP 160 die automatische Werkzeugbearbeitung rund um die Uhr. Bis zu 272 Werkstücke kann das Magazin aufnehmen und automatisch der Vgrind 160 zuführen – sowohl während der beiden Tagschichten als auch nachts. So verwundert es nicht, das GW aktuell zwei weitere Vgrind-Modelle erworben hat.

„An allen GW-Standorten gelten hohe und vor allem einheitliche Standards für die Produktion“, sagt Dr.-Ing. Stefan Brand, Geschäftsführer der VOLLMER Gruppe. „Mit seinem Maschinenpark stellt das Unternehmen sicher, dass nicht nur in Deutschland, sondern beispielsweise auch in Indien mit gleichbleibender Qualität und guter Lieferzeit gefertigt werden kann. Und dank unserer Standorte in Deutschland und auch in Indien sind wir stets vor Ort, wenn es um die Leistung unserer Schleif- und Erodiermaschinen geht.“

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