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Kreissägeblätter richtig schärfen, bearbeiten und pflegen Know-how Kreissägen

Eine professionelle Behandlung und Pflege ist der Schlüssel zum effektiven und produktiven Einsatz Ihrer Hartmetall- oder HSS-Kreissägen. Mit der richtigen Schleiftechnik sowie Maschine ist dies klein Problem.

Das Schärfen der Spanflächen wird in der Regel gerade, manchmal aber auch schräg ausgeführt.

Zur Spanflächenbearbeitung gehört auch der Hohlbrustschliff. Dieser wird mithilfe eines Schleifstifts mit hoher Drehzahl hergestellt. Diese Methode ist jedoch nicht für jedes Kreissägeblatt anwendbar. Es muss ein bestimmter Spanraum vorhanden sein, um im Umfangsschliff die Spanfläche schärfen zu können. Insbesondere ist darauf zu achten, dass der Schleifstift exakt mittig zur Sägenblattdicke und zur Schnittbreite gestellt ist.

Mit den passenden Schleifmaschinen zur Bearbeitung von Span- und Freiflächen schleifen Sie rundum perfekte Ergebnisse!

Vielfältiger als das Schleifen der Spanfläche ist das Schärfen an der Freifläche. Die Geometrien können von gerade bis fast rund ausgeführt werden – je nach Einsatzbereich des hartmetallbestückten Kreissägeblattes. Die Freifläche wird mit dem Stirn- oder Umfangsschliff geschärft.

Besonders zeitsparend ist das Schleifen im Stirnschliffverfahren. Bei dieser Methode muss die Schleifscheibe lediglich um einen bestimmten Winkel gedreht werden, um die unterschiedlichsten Zahnformen (wie Trapez, Dach, etc.) herzustellen.

Welche Geometrien Sie auch benötigen: die richtigen Schleifmaschinen erfüllen jede Anforderung.

Die Flanken eines Sägezahnes werden in Schnitt- und Vorschubrichtung verjüngt geschliffen, um ein Drücken der Schneiden im Material zu vermeiden. Somit beeinflusst die Präzision der Zahnflanke maßgeblich die Oberflächengüte. Der Schliff erfolgt einmalig bei der Herstellung der Kreissäge im Stirn- oder im Umfangschleifverfahren.

Der Stammkörper von hartmetallbestückten Kreissägeblättern besteht aus vorgespanntem Werkzeugstahl. Die Rohsägen haben einen Plattensitz, auf den kleine Schneidplatten aus Hartmetall passgenau aufgelötet werden. Das Löten erfolgt bei der Produktion mit Automaten, bei Servicearbeiten jedoch manuell mithilfe von Maschinen, da hier nur einzelne ausgebrochene Schneiden wieder ersetzt werden. Als Lot dient Silber- bzw. Schichtlot.

Das Widerstands-Lötgerät wird bei Reparaturen von Kreissägeblättern am häufigsten verwendet. Mit ihm lassen sich auch defekte Zähne entfernen.

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