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Rosenheimer studieren Schärftechnik bei Vollmer 25.10.2018

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Rund 250 Studierende starteten zum 1. Oktober 2018 in der Fakultät Holztechnik und Bau an der Technischen Hochschule Rosenheim. Die angehenden Ingenieure profitieren nicht nur vom theoretischen Unterricht, sondern auch von einer praxisorientierten Wissensvermittlung. Dafür arbeiten die Rosenheimer eng mit Unternehmen aus der Holzindustrie zusammen – unter anderem mit dem Biberacher Schärfspezialisten Vollmer. Der Maschinenbauer entwickelt Schleif- und Erodiermaschinen, um Kreissägeblätter und Zerspanwerkzeuge für die Holz- und Metallbearbeitung zu schärfen. Mehrere Vollmer Maschinen stehen vor Ort in Rosenheim und zudem kommen einmal im Jahr bis zu 15 Masterstudierende für eine Woche nach Biberach, um dort Schärftechnik zu studieren.

„Dank zahlreicher Partner können wir unseren Studierenden früh Einblicke in den Arbeitsalltag der modernen Holzindustrie geben – egal ob es um innovativen Holzbau, Werkstofftechnologie oder Werkzeugbearbeitung geht“, sagt Prof. Dr.-Ing. Frieder Scholz von der Technischen Hochschule Rosenheim. „Mit Vollmer steht uns ein Unternehmen zur Seite, das unseren Studierenden die präzise Bearbeitung von Kreissägen und Rotationswerkzeugen näherbringt, also ein Prozess, der ganz am Anfang in der Wertschöpfung der Holzindustrie steht.“

Internationale Praxiswoche bei Vollmer
Ende Juli 2018 kamen 15 Studierende der Technischen Hochschule Rosenheim für eine Woche nach Biberach zu Vollmer. Die angehenden Ingenieure erfuhren bei dem Schärfspezialisten sowohl in Theorie als auch Praxis, worauf es bei der präzisen Bearbeitung von Kreissägeblättern und Diamantwerkzeugen ankommt. Die Praxiswoche ist Teil des Masterstudiengangs Holztechnik und hat das Ziel, direkt beim Unternehmen den Arbeitsalltag der modernen Holzindustrie zu erleben. Die internationale Studentengruppe – mit Teilnehmern aus Indien, Pakistan, Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Iran und Deutschland – lernte bei Vollmer, welche Rolle das Werkzeugschärfen in der Holzwirtschaft und bei Forschungs- und Industrieprojekten spielt.

Holzbau über die gesamte Wertschöpfung hinweg
Die akademische Ausbildung an der Technischen Hochschule Rosenheim umfasst die gesamte Wertschöpfung der Holzverarbeitung, angefangen von der Rohstoffgewinnung über die Aufbereitung bis hin zur Fertigung von Produkten wie Fenster, Möbel oder Fertighaus. In allen Prozessschritten kommen Kreissägen und Zerspanwerkzeuge wie Bohrer und Fräser zum Einsatz. Studierende werden bei Vollmer darüber informiert, wie Schleif- und Erodiermaschinen für hohe Qualität, Standzeit und Präzision der Werkzeuge sorgen – egal ob der Fokus auf Holztechnik, Holzbau und Ausbau oder Innenausbau liegt. 

„Wir engagieren uns an Schulen und Hochschulen, um bereits früh junge Menschen für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern“, sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer von Vollmer in Biberach. „Die Kooperation mit der Technischen Hochschule Rosenheim besteht seit mehreren Jahrzehnten und dient nicht nur der Wissensvermittlung, sondern befruchtet auch unsere eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit für neue Schärftechnologien.“

Rosenheimer studieren Schärftechnik bei Vollmer
Rosenheimer studieren Schärftechnik bei Vollmer
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