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Ministerin auf sommerlicher Stippvisite bei Vollmer 23.08.2018

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Bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen besuchte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, Anfang August die Vollmer Werke in Biberach. Die Ministerin informierte sich bei dem Spezialisten für Schleif- und Erodiermaschinen unter anderem über die Themen Ausbildung, Digitalisierung und Internationalisierung. Aus erster Hand erfuhr sie von Fräulein Sieglinde Vollmer, der Tochter des Unternehmensgründers, persönliche Anekdoten aus der mehr als 100-jährigen Firmengeschichte.

„Ich bin beeindruckt, wie Sie seit vielen Jahrzehnten die Geschicke der Vollmer Werke mitverantworten und gestalten“, wandte sich die Wirtschaftsministerin an Sieglinde Vollmer. „Sie haben sich nicht nur als Frau in einer technikdominierten Branche behauptet, sondern auch ein familiengeprägtes Unternehmen geführt und weiterentwickelt.“
 
Fräulein Vollmer begrüßt Landesministerin

Sieglinde Vollmer, die nach wie vor als Kuratorin der Sieglinde-Vollmer-Stiftung und Mitglied im Aufsichtsrat bei Vollmer aktiv ist, ließ es sich nicht nehmen, die Landesministerin persönlich zu begrüßen. Sie erzählte dem hohen Besuch aus Stuttgart, wie sich das 1909 gegründete Unternehmen in mehr als 100 Jahren zum globalen Technologieführer und Hidden Champion im Bereich von Schleif- und Erodiermaschinen entwickelt hat. Und auch wenn das Unternehmen nicht mehr familiengeführt ist, so bleiben die Vollmer Werke dank der 2013 gegründeten Sieglinde-Vollmer-Stiftung auch zukünftig familiengeprägt. Eine Stiftung sei eine Unternehmensstruktur, die beispielhaft für den Mittelstand sei. Denn gerade die Nachfolgeregelung sei bei vielen kleineren Unternehmen nicht immer innerhalb der Familie möglich, so Hoffmeister-Kraut.
 
Austausch zu Ausbildung und Ausbau

In der gut zweistündigen Stippvisite der Ministerin wurden bei sommerlichen Temperaturen aktuelle Themen besprochen, die hierzulande dem Mittelstand unter den Nägeln brennen – unter anderem Ausbildung, Digitalisierung, Standort und Internationalisierung. Vollmer beschäftigt derzeit rund 800 Mitarbeiter weltweit, mehr als zwei Drittel in Biberach. Insgesamt hat der Maschinenbauer rund 60 Auszubildende und Studenten – vom Schneidwerkzeug- und Industriemechaniker über Mechatroniker und Fachinformatiker bis hin zu Industriekaufleuten. Zusammen mit der Hochschule Ulm und der DHBW Ravensburg bietet Vollmer duale Studiengänge an und kooperiert mit Schulen von der Grundschule bis zum Gymnasium. Bei der Digitalisierung waren sich die Gesprächspartner aus Wirtschaft und Politik einig, dass sie nicht nur ein absolutes Muss für den Maschinenbau ist, sondern auch neue Chancen für hiesige Unternehmen im globalen Wettbewerb bietet. Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe, wies darauf hin, dass Vollmer inzwischen 85 Prozent des Umsatzes im Ausland mache, aber dennoch selbstbewusst und langfristig am Standort im „Ländle“ festhalten möchte. 
 
„Gerade sind wir dabei, unseren Neubau zu planen, der das Fundament für die nächsten 100 Jahre von Vollmer sein wird“, sagte Dr. Stefan Brand. „Wir schätzen den konstruktiven Austausch mit der Politik und das stets offene Ohr, das die baden-württembergische Landesregierung für die Anliegen und Herausforderungen im Mittelstand hat.“

Ministerin auf sommerlicher Stippvisite bei Vollmer
Ministerin auf sommerlicher Stippvisite bei Vollmer
Presseinformation

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