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Die scharfe 13 für den Werkzeugbau 11.05.2016

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Biberach/Riß, 11. Mai 2016 – Das Ostracher Familienunternehmen Neher
entwickelt Diamantwerkzeuge für die internationale Fertigungsindustrie. In
Sachen Schärftechnologie verlässt sich die Firma vom Bodensee seit ihrer Gründung 1990 auf Vollmer. Neher hat mittlerweile stolze 13 Schärfmaschinen des schwäbischen Spezialisten für Schleif- und Erodiermaschinen im Einsatz: Den Löwenanteil machen die Drahterodiermaschinen des Typs QWD 750 H aus. Zudem stehen im Maschinenpark des Werkzeugbauers die Scheibenerodiermaschine QXD
250, die Drahterodiermaschinen QW 72 P und QWD 755 sowie die Schleifmaschine CHD 270.

"Seit 25 Jahren entwickeln wir in dritter Generation nicht nur Werkzeuge aus Vollhartmetall und PKD, sondern auch Automationslösungen wie Spann- oderHebevorrichtungen", sagt Michael Enzenross, Verantwortlicher für die Unternehmenskommunikation. "Wir verfügen über ein Portfolio, mit dem wir jährlich knapp neun Millionen Euro erwirtschaften.

"Das Unternehmen Neher, das wenige Kilometer vom Bodensee in Ostrach-Einhartseinen Firmensitz hat, fertigt aus PKD (polykristalliner Diamant) widerstandsfähige Fräser, Bohrer, Reibahlen und Kombiwerkzeuge, die weltweit die Kunden aus Holzindustrie, Automobilbau oder Luft- und Raumfahrt einsetzen. Dank hoher Härte und Abrasionswiderstand eignen sich die Rotationswerkzeuge vor allem zum Zerspanen von Leichtbauwerkstoffen wie Aluminium- und Magnesiumlegierungen sowie Verbundwerkstoffen.

Neher beschäftigt 82 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist stolz auf einen Frauenanteil von 27 Prozent. Es sind Qualität und Zuverlässigkeit der Diamantwerkzeuge, mit denen sich das Unternehmen vom Wettbewerb differenziert. Für die Herstellung von PKD-Werkzeugen setzt Neher seit seiner Gründung 1990 Vollmer Erodiermaschinen ein. Dank des berührungslosen Erodierprozesses lässt sich das PKD exakt abtragen und die Werkzeuggeometrien können individuell auf Kundenwünsche angepasst werden.

Heute hat Neher 13 Vollmer Schärfmaschinen im Einsatz. Insgesamt acht Drahterodiermaschinen des Typs QWD 750 H nutzt das Unternehmen für die Bearbeitung von PKD-Werkzeugen. Aufgrund des Erodierdrahtes lassen sich mit ihnen auch komplexe Werkzeuggeometrien mit kleinsten Innenradien präzise schärfen, so wie sie typisch für Stufenwerkzeuge sind. Zudem verfügt Neher überzwei Scheibenerodiermaschinen QXD 250. Sie bearbeiten Diamantwerkzeuge in einer Aufspannung und erzielen mit der Generatortechnologie Vpulse EDM eineexzellente Oberflächengüte bei höchster Abtragsleistung. Gerade für die Sonderwerkzeugfertigung bietet die QXD 250 mehr Flexibilität, um auf unterschiedliche Anforderungen der Kunden einzugehen.

Komplettiert wird der Vollmer Maschinenpark mit den Drahterodiermaschinen QW72 P und QWD 755 sowie der Vollmer Schleifmaschine CHD 270 für das Schärfenvon hartmetallbestückten Kreissägen. Die CHD 270 ist modular aufgebaut und besteht aus einzelnen CNC-gesteuerten Bearbeitungsmaschinen zum Schärfen der Zahngeometrien an Span- und Freifläche sowie Flanken, die mit einem intelligenten Handlingsystem vernetzt sind.

"Neher hat sich mit seinen hochpräzisen Werkzeugen aus Vollhartmetall und PKD einen Namen in der internationalen Fertigungsindustrie gemacht", sagt Dr.-Ing.Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. "Ob Automobil- oder Luft- undRaumfahrt - unsere Schleif- und Erodiermaschinen tragen dazu bei, dass Neherauch weiterhin erfolgreich Industriezweige beliefern kann, bei denen es auf die präzise Zerspanung von Aluminium oder Verbundwerkstoffen ankommt."

Die scharfe 13 für den Werkzeugbau
Die scharfe 13 für den Werkzeugbau
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