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AMB 2018: Schärfen im Zeitalter von Industrie 4.0 11.07.2018

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Auf der Metallfachmesse AMB 2018 präsentiert Vollmer sein Portfolio unter dem Motto „Shaping Success Together“. Außer seinen Schleif- und Erodiermaschinen stellt Vollmer seine Digitalisierungsinitiative vor, die den digitalen Datenaustausch zwischen Maschinen ermöglichen und die Tür zur Welt von Industrie 4.0 öffnen. Live können Messebesucher am Vollmer Stand C35 in Halle 5 den Einsatz der Werkzeugschleifmaschine VGrind 360 erleben, mit der sich Werkzeuge aus Hartmetall bearbeiten lassen. Auch die Drahterodiermaschine VPulse 500, die Scheibenerodiermaschine QXD 250 sowie verschiedene Automatisierungen bringt Vollmer mit auf die AMB nach Stuttgart.

Wenn vom 18. bis 22. September 2018 die internationale Ausstellung für Metallbearbeitung AMB 2018 ihre Tore öffnet, ist der schwäbische Schleif- und Erodierspezialist Vollmer mit von der Partie. Im Fokus des Messeauftritts steht unter anderem ein IoT-Konzept (Internet of Things), mit dem Vollmer einen Rahmen für neue Industrie-4.0-Technologien geschaffen hat. Im Sinne einer Bottom-Up-Strategie zeigt Vollmer seine aktuellen IoT-Lösungen, die den Datenaustausch zwischen Schärfmaschinen und unterschiedlichen Industrie-4.0-Plattformen ermöglichen. Hierfür hat Vollmer das IoT-Gateway entwickelt, um Daten von Vollmer Maschinen zu visualisieren und zu verarbeiten. Damit bietet Vollmer seinen Kunden, wie Werkzeugherstellern und Schärfdiensten, einen sukzessiven und praktikablen Einstieg in das Thema Industrie 4.0. 

Werkzeuge mit der VGrind 360 schärfen 
Die Vollmer Schleifmaschine VGrind 360 bearbeitet Hartmetallwerkzeuge wie Bohrer, Fräser oder Reibahle in einer Aufspannung. Die Maschine gibt es in zwei

Varianten: entweder mit zwei vertikal angeordneten Spindeln für Schleifscheibenpakete oder mit einer Schleifscheibenspindel plus einer Hochfrequenzspindel (HF-Spindel) mit einem automatischen Werkzeugwechsler. Die HF-Spindel ermöglicht das Einschleifen spezieller Taschensitze für PKD-Platten (polykristalliner Diamant). Darüber hinaus bietet Vollmer die Variante VGrind 360E als Einstiegsmodell an, die auf die spezifischen Anforderungen von Servicebetrieben und kleineren Werkzeugherstellern abgestimmt ist.

Aufrauh-Einheit und Automatisierung integriert 
Optional erhältlich ist für die VGrind 360 eine Aufrauh-Einheit für das automatische Öffnen des Schleifbelags. Dadurch lassen sich Schleifrückstände auf der diamantbestückten Schleifscheibe entfernen, um die Schärfe der Scheibe länger zu gewährleisten. Darüber hinaus verfügt die Werkzeugschleifmaschine über die Möglichkeit, nicht nur Schleifscheibensätze automatisch zu wechseln, sondern auch deren Kühlmitteldüsen.

Für die VGrind 360 gibt es zudem die Automatisierungslösung HC 4: Sie ist ein Kettenmagazin mit 39 Plätzen für genormte HSK 63-A (Hohlschaftkegel) und kann wahlweise auch bis zu 158 Schaftwerkstücke aufnehmen. Das Palettenmagazin HP 160 nutzen Anwender dank der neuen Kompaktpalette für die Zufuhr von bis zu 900 Werkstücken für die mannlose Bearbeitung rund um die Uhr. Dank des Freiarmroboters HPR 250 lassen sich Hartmetallwerkzeuge mit unterschiedlichen Schaftdurchmessern automatisch bearbeiten. Zudem können Werkzeughersteller über den Freiarmroboter ihre Kapazitäten verdreifachen.

Diamantwerkzeuge exakt bearbeiten 
Für die Bearbeitung von PKD-Werkzeugen zeigt Vollmer auf der AMB die Drahterodiermaschine VPulse 500. Mit ihrem Erodiergenerator und fortschrittlicher Technik kann sie hochwertige PKD-Werkzeuge in großen Stückzahlen fertigen. Eine moderne Maschinenkinematik sorgt für hohe Profilgenauigkeit in der Produktion und Instandhaltung. Beim Bedienkonzept der VPulse 500 erlaubt der Touchscreen eine einfache Programmierung und Steuerung, die ein zügiges und fehlerfreies Arbeiten ermöglicht.

Auch mit der Scheibenerodiermaschine QXD 250 lassen sich unterschiedliche PKD-Werkzeuge präzise bearbeiten. Dank erweiterter Programmfunktionalitäten können Werkzeughersteller mit der aktuellen QXD 250 ihre Schärfprozesse beschleunigen. Über das Palettenumlaufmagazin HC11 lässt sichdie Erodiermaschineum bis zu 64Werkstückplätze erweitern.Auf der AMBdemonstriert Vollmer neue Software-Updates und verfügbare Software-Optionen, diefür mehr Prozesssicherheit, höhere Genauigkeit und größereFlexibilität sorgen.

„Wir nutzen die AMB, um uns mit Kunden und Partnern auszutauschen und daran zu arbeiten, den Schärfprozess für Werkzeuge zu perfektionieren", sagt Dr. Stefan Brand, Geschäftsführer der Vollmer Gruppe. „In diesem Jahr stehen unsere Konzepte und Technologien für Industrie 4.0 und IoT im Fokus des Messeauftritts. Wir zeigen, wie sich dank vernetzter Maschinen sowohl Qualität als auch Vielfalt von Rotationswerkzeugen steigern lassen."

AMB 2018: Schärfen im Zeitalter von Industrie 4.0
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